Die Vorstellungen der griechischen Philosophen spiegeln sich bis heute in unseren unterschiedlichen Glückskonzepten. Sokrates, Platon und Aristoteles sahen in der Glückseligkeit das höchste Gut als Ziel jedes menschlichen Handelns. (Aristoteles: ”Alle Menschen möchten glücklich sein.”) Ihre Erkenntnis: Zur Erfüllung dieses Wohlbefindens führt eine vernunftgemäße tugendhafte Lebensweise, weniger der Genuss: Der glückliche Mensch ist ein moralischer Mensch.
Epikur hingegen definierte Glückseligkeit als Erleben von Genuss, Lust und Abwesenheit von Schmerz. Auch heute hat diese Auffassung viele Anhänger. Doch nicht nur Aristoteles verurteilte diese Definition von Glück in der hedonistischen Lehre als vulgär, da sie dazu verleite, sklavisch dem Verlangen zu folgen. Für weitere Philosophen bedeutet Glück Verzicht, Askese, Selbstbestimmung und Freiheit, Bildung und weiteres.
